5 Fragen an … Juliane Schmelzer

"Es gab Momente, wo ich wirklich heulend da saß, und dachte: Oh, das kann jetzt alles nicht sein". Juliane Schmelzer weiß heute, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Sie ist vor vier Jahren auf einen Druckkostenzuschussverlag reingefallen. Darüber spricht sie mit uns in Folge 78 des Zeilenschlinger-Podcasts. Wir haben ihr vorab 5 Fragen gestellt.


Juliane Schmelzer ist auf einen Pseudoverlag /Druckkostenzuschusverlag (DKZ) reingefallen, sie warnt andere, damit kein Autor und keine Autorin unnötig Geld verlieren müssen.

Was schreibst du?


Juliane: Ich schreibe Liebeskrimis, Liebesromane und Gedichte.


Wann hast du angefangen mit dem Schreiben?


Juliane: So mit 12 oder 13 Jahren habe ich angefangen, mir darüber Gedanken zu machen. Wenn ich Serien geguckt habe oder Filme und mir die Enden nicht gefallen haben. dann habe ich kurzerhand die Dinge umgeschrieben oder weitergeschrieben. Irgendwann kamen dann eigene Geschichten, eigene Figuren und Gedichte natürlich schon immer. Jeder, der wollte oder nicht wollte hat zum Geburtstag ein Gedicht bekommen. Und so ist es gewachsen.


Also schon immer für Publikum geschrieben?


Juliane: Ja, auch. Also die Gedichte auf alle Fälle. Die Romane und Geschichten eher für die Schublade und meine Freundin. Und veröffentlicht bin ich das erste Mal 2018 und dann bin ich in dieses Abenteuer gestartet.



Was reizt dich so an dieser Mischung an Genres?


Juliane: Ja, ich kann mich gar nicht so in eine Schublade stecken. Weil ich auch ganz viele verschiedene Dinge lese. Ich lese von Liebesromanen über Krimi über Fantasy eigentlich alles – außer Thriller. Und weil ich da viel unterwegs bin, dachte ich dass da auch mal etwas her muss. Und so eine Mischung aus Krimi und Liebesroman gibt es ja auch nicht all zu häufig und das hat mich auch gereizt. Ich bin sehr vielseitig und möchte mich nicht so in eine Schublade stopfen.


Wenn wir über weitere Schubladen sprechen, bist du ein Plotter oder ein Pantser?


Juliane: Ich plane überhaupt gar nicht. Meine Romane entstehen frei nach Schnauze, sag ich mal. (lacht) Ich habe einen ungefähren Plan, ich weiß, was ich ungefähr schreiben möchte, oft weiß ich auch das Ende schon, aber mittendrin fehlt mir dann ganz ganz viel. Und ich schreibe nach Gefühl. Also wenn mir eine Szene einfällt, dann denke ich darauf rum, dann schreibe ich los. Bisher bin ich damit ganz gut gefahren und es sind fünf Romane daraus entstanden – eigentlich sechs. Also ich kann nicht planen. Ich plane in meinem normalen Beruf so viel, dass ich beim schreiben einfach loslege.


Mehr über Juliane und was sie für Erfahrungen mit dem Pseudoverlag gemacht hat, hörst du in Folge 78. Überall, wo es Podcasts gibt und auf YouTube.

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