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Back To School - Wie wir als Autor:innen durch stetiges Lernen immer besser werden



Nicht für die Schule, fürs Leben lernt man. Und vor allem lernen wir nicht nur in der Schule, sondern während unseres gesamten Lebens. Lernen, das heißt, sich Wissen oder Fähigkeiten aneignen, neugierig bleiben, sich auf neue Umstände einstellen und sich weiterentwickeln. Auch für uns als Autor:innen ist das Lernen ein wichtiges Thema, denn obwohl wir keine klassische Ausbildung für unseren Beruf machen müssen, lernen wir unser Handwerk. Aber genauso wenig, wie es "die eine richtige Art" gibt, einen Roman zu schreiben, gibt es "die eine Art" das Schreibhandwerk zu lernen. Deswegen stellen wir in diesem Artikel verschiedene Ansätze vor.


Lernen durch Wissenserwerb


Das Erste woran die meisten denken, wenn es um das Thema Lernen geht, ist die Wissensvermittlung durch irgendeine Form von Lehrer. In Kursen, Workshops oder auch durch Bücher wird uns Wissen vermittelt. Für das Schreiben von Romanen gibt es unterschiedliche Formate: Online-Kurse mit und ohne Feedback, Wochenend-Workshops, Gruppenunterricht und Einzel-Training, Lehrbücher und Aufgabenhefte. Gemein ist diesen Ansätzen, das uns theoretisches Wissen bspw. über Struktur, Figuren oder Stil vermittelt wird, das wertvoll sein kann, um das eigene Schreiben zu verbessern.



Learning by doing


All die Theorie nützt allerdings nur wenig, wenn wir sie nicht umsetzen. Beim Schreiben heißt es üben, üben, üben. Wer viel schreibt, wird automatisch besser. Auch ohne theoretischen Input bekommen wir durch Übung ein besseres Gefühl für unsere eigenen Stärken und Schwächen, die Strukturen unserer Geschichten und den richtigen Ton.


Lernen am Modell

Theorie und Lehrbücher sind nicht für alle Autor:innen etwas, das heißt aber nicht, dass wir nicht trotzdem dazu lernen können. Eine Form des Lernens ist das Lernen am Modell, das wir bei einer Tätigkeit ganz nebenbei umsetzen, die uns ohnehin meistens viel Spaß macht: Beim Lesen. Wenn wir die Werke anderer Autor:innen konsumieren, dann verbessert sich auch unser eigenes Gefühl für Spannungsbogen und Stil. Wenn das nicht ein guter Grund ist, noch öfter zum Buch zu greifen!


Trial and Error


Ähnlich wie bei Learning by doing heißt es hier: Ran ans Manuskript und einfach machen. Gerade Pantser:innen nutzen diese Methode häufig, es wird ausprobiert und verworfen, geändert, was nicht passt und überarbeitet, was das Zeug hält. Der Vorteil an dieser Methode: Fehler, die wir einmal machen wiederholen wir seltener, wenn das Ausmerzen des Fehlers uns etwas kostet (wie zum Beispiel Überarbeitungszeit). Womit wir auch schon beim letzten Punkt wären.

Egal welcher Lerntyp wir nun sind, gemeinsam ist uns allen, dass wir in unserem Handwerk stets dazu lernen, ob nun in der Absicht uns fortzubilden, oder ganz nebenbei, indem wir unser Handwerk ausführen oder unsere Lieblingsbücher lesen. Das Lernen begleitet uns auf unserem Weg und gibt uns die Möglichkeit, immer besser zu werden.

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