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Doppelt lesen lohnt sich - Sie weiß von dir (Sarah Pinborough)

Aktualisiert: vor 5 Tagen



Louise fängt eine Affäre mit einem Mann in einer Bar an - ohne zu wissen, dass er ihr neuer Arbeitgeber ist. Das ist an sich schon einmal nicht optimal für die alleinerziehende Mutter, die auf ihren Job angewiesen ist. Allerdings wird die Situation noch verzwickter, als sich dessen Frau Adele mit Louise anfreundet. Schon steckt sie mittendrin in einer seltsamen Dreiecksgeschichte, aus der sie nicht mehr heraus kommt. Nach und nach erfährt sie erschreckende Details aus der Beziehung der beiden, die sie stutzig machen. Irgendwas stimmt nicht. Und sie hat Recht – denn die Begegnung mit Adele nicht war nicht so zufällig, wie diese sie glauben macht.



Das Ende der Geschichte?


Das hat mich überrascht - und zwar so richtig! Ich habe es wirklich nicht kommen sehen. Trotzdem ist es stimmig.


Also habe ich mir das Buch als neugierige Autorin ein zweites Mal vorgenommen – ich wollte wissen, wie Sarah Pinborough es geschafft hat, mich mit einem so schlüssigen Ende dermaßen zu überraschen. Und das analytische Lesen zeigt: Es gab viele Hinweise, die mit Kenntnis der Auflösung sehr eindeutig sind. Wenn man weiß, worauf man achten muss, dann sieht man die Zeichen überall. Sogar in der Erzählperspektive.


Fazit: Manchmal lohnt es sich ein Buch zweimal anzugucken – denn beim zweiten Mal gibt es für uns Autor:innen oft viel mehr Nützliches zu entdecken, als beim ersten Mal.

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