Ein Buch für Autoren: Die Stadt der träumenden Bücher

Aktualisiert: Okt 2

Wer Autor ist oder werden will und auch nur einen leichten Hang zu fantastischen Geschichten hat, muss sich die Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers in sein Regal holen. Dieses Buch lädt zum Doppelt- und Dreifachlesen ein. Denn jeder, der Bücher liebt, wird dieses Buch verschlingen!



Schon kurz nach dem ich angefangen habe, dieses Buch als Ebook zu lesen, musste ich mir die Hardcover-Version bestellen. Ich war und bin noch immer so eingenommen von der Geschichte, den Ideen, der Fantasie und auch den tollen Illustrationen, dass ich im Regal stehen haben musste. Denn es ist eine Geschichte, die sich wie ein Bücherwurm in jedes Herz eines Buchliebhabers und angehenden Autors frisst.


Eine fantastische Bücherwelt mit einzigartigen Figuren

Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist ein angehender Autor. Er erbt das Manusktipt eines unbekannten Schriftstellers von seinem Dichterpaten. Und in dieses Mansukript ist das genialste Schriftstück, was er je gelesen hat. So genial, dass es sein Leben verändert.

Er macht sich auf den Weg nach Buchhaim dem literarischen Zentrum Zamoniens, um dort den Autor ausfindig zu machen.

Doch das stellt sich schwieriger heraus als gedacht. Auf seiner Suche landet er in den gefährlichen Katakomben und muss ein Abenteuer nach dem nächsten Bestehen. Was er dabei findet, sind vor allem die Werkzeuge selbst ein herausragender Schriftsteller zu werden.


Eine literarische Reise


Der Plot von Moers Geschichte ist sehr interessant. Es gibt einen klaren Spannungsbogen, doch der Weg durch das unterirdische Labyrinth ist eher eine Allegorie für den Weg eines Autors zum eigenen Buch. Auch sonst gibt es viele Parallelen zum Buchbetrieb, die nicht nur Schmunzeln lassen, sondern auch zum Nachdenken anregen.

Die Beschreibungen und Fantasie sind beeindruckend!

Was können angehende Autoren daraus lernen?

Immer wieder gibt es den Tipp: Schreibe, was Du kennst. Doch daran glaube ich nicht.


Klar, können Erfahrungen verarbeitet und neu erfunden werden. Aber der wichtigste Tipp, den wir mitgeben können:


Schreibe was, du liebst! Fantasiere, Träume!

Über Schreibblockaden, der Suche nach Inspiration und Selbstzweifel

Doch das Buch lehrt uns auch den Umgang mit Größe und Talent. Der Dichtpate von Hildegunst hat das Schreiben aufgegeben, nachdem er das geniale Manuskript gelesen hat.

Doch Hildegunst ist aktiv geworden und hat es zum Anlass genommen, ein besserer Schriftsteller zu werden.


Und daran können wir uns alle ein Beispiel nehmen.

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