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Inspiration aus der Literatur - Emma und das vergessene Buch (Mechtild Gläser)

Zum 200. Todesjahr von Jane Austen hat Fantasy-Autorin Mechtild Gläser mit Emma und das vergessene Buch einen Roman geschrieben, der die schönsten Themen und Figuren einer der größten Autorinnen aufnimmt und in ein neues Gewand kleidet. Denn Inspiration kann auch beim Lesen kommen!


Ein mysteriöses Buch


Als Emma ihren Internatsalltag ein wenig spannender gestalten will und zusammen mit ihren Freundinnen einen geheimen Buch-Club gründet, findet sie in den Tiefen einer vergessenen Bibliothek ein altes Buch. Zuerst denkt sie, es handele sich um eine Chronik der Schule, die verschiedene Generationen vor ihr geführt haben, doch bald findet sie heraus, dass alles, was man hineinschreibt, wahr wird – allerdings meistens auf eine andere Art, als beabsichtigt.


Inspiration, Adaption und kreative Freiheit


Die Autorin Mechtild Gläser adaptiert in ihrem Buch Figuren und Motive der schönsten Romane von Jane Austen. Allein schon die Namen Emma und Darcy erinnern an zwei ihrer bekanntesten Werke.


Immer wieder stellen wir im Podcast fest, dass keine Idee wirklich neu ist und es auf die Umsetzung ankommt. Denn als Autor:innen geben wir den Geschichten unsere eigene Stimme und machen sie damit einzigartig, auch wenn es das Thema schon hundertfach gab.

In diesem Fall wird dieser Gedanke allerdings noch einmal weiter geführt. Die Inspiration für die Geschichte ist offensichtlich und wird auch gar nicht verheimlicht – im Gegenteil: Sie ist sogar Teil des Marketings. Übereinstimmungen von Figurenkonstellationen und Dynamiken sind nicht zufällig, sondern absichtlich kopiert. Und trotzdem hat die Geschichte mit Jane Austens Klassikern am Ende gar nicht mehr so viel gemein.


Ich persönlich habe nach der Lektüre sofort Lust bekommen, mir ein paar der Klassiker mal vorzunehmen und zu überlegen, was man daraus noch alles so machen könnte.


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