Nevermoor: Das Harry-Potter-Shema wird nicht alt

Aktualisiert: Okt 2

Jessica Townsends fulminanter Auftakt der Nevermoor-Reihe entführt den Leser in eine Welt voll Wunder und Gefahr. Genau die richtige Mischung für einen fantastischen Roman, der nicht nur Jugendliche anspricht.

Ein Bösewicht, dessen Name alle in Angst und Schrecken versetzt, eine fantastische Welt, von der niemand weiß und eine Elfjährige, die aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten aus ihrem kalten Elternhaus befreit wird. Der Auftakt einer magischen Buchreihe.


Das Shema ist bekannt und erinnert doch sehr an den Start des Zauberlehrlings Harry Potter

und doch wirkt es bei "Nevermoor - Fluch und Wunder" frisch, spannend und neu.

Denn hier hat sich mehr verändert, als aus der Hauptfigur ein Mädchen zu machen. Die Autorin Jessica Townsend hat sich zu einer völlig neuen Geschichte inspirieren lassen.


Doch worum geht es genau?


Morrigan Crow ist verflucht. Sie wird für jedes Unglück, dass in ihrer Nähe passiert, verantwortlich gemacht. Und damit nicht genug, soll sie an ihrem 11. Geburtstag sterben. Als der Tag kommt und schon alles zu spät erscheint, wird sie von dem seltsamen Rotschopf Jupiter North gerettet und in eine wunderbare und fremde Welt gebracht: Nevermoor. Hier hat sie die Möglichkeit in die Wundersame Gesellschaft aufgenommen zu werden. Doch dafür muss sich eine Reihe von schwierigen Prüfungen überstehen und ihre Fähigkeit zur Schau stellen. Das Problem nur: Sie hat keine Ahnung, was sie überhaupt für ein Talent hat.



Was können angehende Autoren daraus lernen?


Wie auch schon bei der Callum-Hunt-Serie hat sich die Autorin hier von Harry Potter prägen und inspirieren lassen. Und in beiden Fällen hat man es geschafft, aus etwas Gegebenen etwas Eigenes zu schaffen.


Es ist kein Plagiat, kein Abschreiben sondern wie schon erwähnt eine Inspiration. Daran sollten auch angehende Autor*innen sich ein Beispiel nehmen. Gerade wenn man mal wieder entmutigt ist und sich vor Augen hält, dass es jede Idee schon einmal gab und die Angst vor fehlender Originalität einen lähmt.


Daher kramen wir mal wieder in unserer Motivationskiste und erinnern Euch daran:

Euer Buch könnt nur Ihr schreiben!
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