Schreibübungen: 5 ultimative Tipps

Schreibübungen helfen uns, dieses Handwerk zu meistern. Wir geben Euch fünf Tipps, Übungen in Deinen Schreiballtag zu integrieren ohne die Arbeit an Deinem Manuskript zu vernachlässigen.



Das Schreiben üben – das klingt nach Arbeit!?


Stimmt! So klingt es und so ist es oft auch. Dabei soll Schreiben Spaß machen und nicht in Arbeit ausarten, oder?

Jein. Schreibübungen sind wie alle Übungen – sie sind nicht der Grund, weshalb Du schreibst, aber sie sind der Grund dafür, dass Du über eine lange Zeit den Spaß am Schreiben behältst. Deine Geschichten werden besser und begeistern nach und nach eine größere Leserschaft. Du bekommst positives Feedback und das pusht Deine Schreibmotivation.

Übungstipp 1: Leicht vor Schwer!

Dieser Tipp soll es Dir leichter machen, einen Einstieg in die Schreibüberei zu finden und ist gedacht wie beim Schwimmen: Schwimmanfänger lernen zuerst das Brustschwimmen, weil das leichter zu erlernen ist als beispielsweise das Kraulen. Mach‘ es mit den Schreibübungen genauso wie beim Schwimmen: Nimm‘ Dir zuerst die leichten und lustigen Übungen vor. An die schwereren Übungen wagst Du Dich heran, wenn Dir die anderen langweilig geworden sind.


Übungstipp 2: Etwas Neues wagen

Tippe „Schreibübung(en)“ in die Suchleiste Deines Browser, klicke auf die dritte (vierte, fünfte …) Seite der Ergebnisliste und mache die fünfte (sechste, siebte …) Übung, die Du dort findest. Lege ohne Nachzudenken und sofort los. Nimm Dir dafür 10 Minuten Zeit.

Du kennst die Übung schon? Ups! Dann gucke, ob Du in unserer Liste, die Inspiration anzukurbeln, etwas Neues für Dich findest oder höre Dir unsere Folge 43 zum Thema Schreibübungen an – überall dort, wo es Podcasts gibt.



Übungstipp 3: Wechsle die Perspektive

Schreib‘ zum Beispiel ‚die kleine Meerjungfrau‘ aus der Perspektive des Fischs Fabius. Zu schwierig? – Die Übung funktioniert auch mit jeder anderen Geschichte. Du kannst Dich auch auf ein Kapitel oder einen Abschnitt einer Geschichte konzentrieren. Suche Dir einen der Nebencharaktere, einen Blumentopf oder ein anderes Wesen in der Geschichte aus und lass‘ diese Figur die Geschichte neu erzählen. Wichtig ist dabei, dass Du den Blickwinkel änderst.


Übungstipp 4: Fehler machen erwünscht!

Du strebst nach Perfektion? Dann machst Du leider etwas falsch! Überwinde Deinen Perfektionismus, indem Du ihm ein neues Ziel gibst: Fehler machen erwünscht, lautet die neue Devise. Nimm‘ Dir einmal gezielt vor, allen möglichen Fehlern in Sprache, Stil, Grammatik, Logik usw. Raum zu geben. Du machst bereits haufenweise Fehler? Glückwunsch! Du bist auf dem besten Weg echte Übungsfortschritte zu machen.


Übungstipp 5: Jetzt wird’s sozial

Nimm‘ in einem Forum oder auf Social Media an einer Schreibchallenge teil. Je nach Forum oder Plattform erhältst Du Feedback zu Deiner Geschichte. Wenn es Dir so geht wie mir, dann ist Feedback ein anderes Wort für Bestrafung! Nicht sonderlich angenehm, aber es gehört zum Schreiben, wenn Du Deine Geschichten veröffentlichst. Schreibchallenges bieten Dir eine Gelegenheit Deinen Umgang mit Kritik zu üben – und das, bevor Dein Herzensprojekt auf dem Seziertisch liegt! Der nette Nebeneffekt? Du trainierst zugleich Dein Schreibhandwerk.



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