Wort der Woche 046: plästern


in dicken Tropfen regnen, in Strömen regnen


Dieses Wort kommt ursprünglich aus dem Niederdeutschen und bedeutete mal, etwas (mit Mörtel) bespritzen – vergleichbar ist das niederländische 'pleisteren', das verputzen bedeutet. Die Wurzeln liegen wohl eher im mittellateinischen '(em)plastrum', das Pflaster.


Wie wundervoll ausdrucksstark ist es doch, wenn wir die Szene damit beginnen: "Es plästert, als hätten sich die Pforten der Hölle aufgetan, um alles zu durchdringen und in einer dunklen Gasse verschwimmt die Silhouette einer Person mit den Schatten."



Quelle: https://zwetschgenmann.de/traumworter/ und https://www.duden.de/rechtschreibung/plaestern
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